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Ratgeber: Was kostet Franchise: Franchisegebühren und Kosten

Was kostet Franchise: Franchisegebühren und Kosten

Was kostet ein Franchise? Alle wichtigen Infos zu Franchisegebühren und Kosten

Du hast darüber nachgedacht, ein Franchise zu eröffnen, aber fragst dich, was dabei an Kosten auf dich zukommt? Keine Sorge, hier bekommst du einen klaren Überblick über die wichtigsten Franchisegebühren, Startkosten und andere Ausgaben, die du einplanen solltest, wenn du ein Franchise aufbaust. Denn auch wenn du ein erprobtes Geschäftsmodell übernimmst, gibt es ein paar finanzielle Eckdaten, die du kennen solltest.

1. Franchisegebühren: Was kostet der Franchisegeber?

Eine der wichtigsten Kostenposten beim Einstieg in ein Franchise sind die sogenannten Franchisegebühren. Diese Zahlungen gehen regelmäßig an deinen Franchisegeber und hängen meist vom Nettoumsatz deines Geschäfts ab. Die Höhe der Franchisegebühr kann stark variieren – in den meisten Fällen liegt sie zwischen 1% und 10% des monatlichen Umsatzes. Manche Franchisegeber verlangen zusätzlich Marketinggebühren oder einmalige Lizenzgebühren.

Franchisegebühr Höhe
Monatliche Gebühr 1% – 10% des Nettoumsatzes
Marketinggebühren Variiert je nach Franchise
Einmalige Gebühren Lizenzgebühren, Schulungsgebühren

2. Startkapital: Wie viel Eigenkapital brauche ich?

Zusätzlich zu den Franchisegebühren musst du auch Startkapital bereitstellen. Dieses Kapital deckt unter anderem die Kosten für die Gründung, die Ausstattung des Geschäfts, und die ersten Marketingmaßnahmen. Je nach Branche und Franchise-Konzept variieren diese Kosten erheblich. Bei manchen Konzepten kannst du schon mit 5.000 € starten, während du bei größeren Franchise-Marken wie einem Fitness-Franchise oder einer Gastronomie eher ab 20.000 € einplanen solltest.

Franchise Eigenkapital
Marktplatz TWENTY47 ab 10.000 €
Kochlöffel (Gastronomie) ab 20.000 €
fitbox (Fitness) ab 10.000 €
LOS (Nachhilfe) ab 5.000 €
PLANA (Küchen) ab 25.000 €

3. Laufende Kosten: Was kommt noch dazu?

Neben den Franchisegebühren und dem Startkapital gibt es auch noch andere laufende Kosten, die du berücksichtigen solltest. Dazu gehören etwa Mieten, Löhne, Versicherungen, und Versorgungsleistungen. Die genauen Ausgaben hängen natürlich davon ab, in welchem Bereich du dein Franchise führst und wie dein Geschäft läuft.

Eine wichtige Sache, die du nicht vergessen solltest: Auch wenn du eine Franchise-Marke übernimmst, bist du für den täglichen Betrieb und die Ausgaben in deinem Franchise-Betrieb verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, einen detaillierten Businessplan zu erstellen und dabei alle Kostenfaktoren zu berücksichtigen.

Fazit: Franchise kostet – aber es lohnt sich!

Die Kosten für ein Franchise können je nach Konzept und Branche stark variieren. Die Franchisegebühren liegen meistens zwischen 1% und 10% des Nettoumsatzes, während das Eigenkapital je nach Marke von 5.000 € bis 25.000 € oder mehr reichen kann. Aber keine Sorge – all diese Investitionen zahlen sich aus, wenn du in ein gut etabliertes Franchise-System einsteigst und von der Markenbekanntheit, den Schulungen und dem Support profitierst.

Wenn du alles richtig kalkulierst und dein Franchise mit Leidenschaft führst, sind die Franchisegebühren und Startkosten der Preis für den Erfolg – und die Chance, Teil eines erfolgreichen Geschäftsmodells zu werden!