Wie lassen sich digitale Plattformen im Franchising nutzen?

Digitale Plattformen zeichnen sich hauptsächlich durch eine Netzwerkstruktur aus, in die verschiedene Akteure eingebunden sind. Im Falle von Online-Marktplätzen handelt es sich in der Regel um die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden, Käufern und Verkäufern. Bisweilen werden sie auch genutzt, um Kunden zusätzliche Leistungen anzubieten. Gleichzeitig kann über diese Plattformen ein Austausch zwischen Partnern sowie Mitarbeitern stattfinden. Je mehr Akteure also in das Netzwerk eingebunden sind, desto größer ist der Nutzen für alle Beteiligten. Auch Suchmaschinen und soziale Netzwerke gelten als digitale Plattformen. Das Besondere an ihnen ist, dass über die Plattform selbst ein Transfer von Daten stattfindet, wofür cloudbasierte Technologien eingesetzt werden. Doch welche Rolle spielen digitale Plattformen im Franchising?

So werden Plattformen entwickelt

Jede digitale Plattform benötigt – wie jede Website und jeder reguläre Online-Shop auch – zunächst eine Strategie. Bevor die Plattform in Betrieb genommen wird, gilt es also, Design, Nutzen und Monetarisierungsstrategien festzulegen. Außerdem sollte in dieser Phase eine Entscheidung darüber getroffen werden, auf welche Weise Nutzer auf der Plattform interagieren. Ist die Plattform schließlich online, gilt es, das Nutzerverhalten zu analysieren und herauszufinden, wer sich auf der Plattform aufhält. Mit gezieltem Newsletter-Marketing – beispielsweise durch den Versand von Outlook-Newslettern oder besser noch mit einer speziellen Marketing-Software und etwas Know-how – lassen sich weitere wertvolle Kundendaten sammeln. Über diese Trial-and-Error-Strategie wird sich die Plattform Stück für Stück so entwickeln, dass sie Nutzern und Händlern den größtmöglichen Vorteil bietet. Zuletzt gilt es, mehr neue Kunden zu gewinnen und die bestehenden Kunden an die Plattform zu binden – die Plattform wächst weiter und weiter. 

Plattformen im Franchising

Im Franchising kommen digitale Plattformen an verschiedenen Stellen zum Einsatz. Zum einen können Sie dabei helfen, Franchisepartner miteinander zu vernetzen und Daten untereinander auszutauschen. Beispielsweise informieren sich Franchisenehmer, die gerade gestartet sind, über Plattformen umfassend über das Konzept des Franchisegebers. Außerdem kommen Plattformen häufig da zum Einsatz, wo es um den Kundenkontakt im E-Commerce geht. Da der Markt nämlich bereits übersättigt ist, gilt es stets, neue und innovative Ideen in die Tat umzusetzen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Besonders beliebt ist das Prinzip „Tupper-Party“: Der Verkäufer organisiert ein nettes Zusammensein, zu dem Freunde und Bekannte eingeladen werden. Dabei präsentiert er das Franchise-Produkt. Anschließend erhofft er sich gute Verkaufszahlen, die ihn für den Aufwand entschädigen. Oft werden derartige Events über die sozialen Medien wie Instagram, Facebook und Twitter organisiert – weitere digitale Plattformen.

Grundsätzlich bergen digitale Plattformen für den Online-Handel ein riesiges Potenzial. Modelle wie Amazon oder eBay gehören zu den unbestrittenen Gewinnern der Digitalisierung. Auch wenn in anderen Branchen – beispielsweise der Industrie – viele Unternehmen sich noch zurückhalten, kann man davon ausgehen, dass der Einfluss in Zukunft digitaler Plattformen weiter steigen wird.

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